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Gefahren der Atomkraft

Seit Fukushima ist das Thema Umweltschutz zweifellos wieder stärker in das Bewusstsein der Weltbevölkerung gerückt. Doch schwerwiegende Katastrophen gab es für die Umwelt in den letzten Jahrzehnten schon häufiger. Viele davon sind inzwischen in Vergessenheit geraten. 

Ein Blick zurück: Atomkatastrophen

Bereits vor Tschernobyl zeichnete sich in den USA ab, welche Gefahren von Atomkraftwerken ausgehen können. In dem Kraftwerk „Three Mile Island“ in Harrisurg, Pennsylvania, kommt es im März 1979 es teilweise zu einer Kernschmelze: radioaktive Gase treten aus. Ein schnelles Eingreifen der Verantwortlichen verhinderte damals Schlimmeres.

Sechs Jahre später konnte das in Tschernobyl nicht mehr verhindert werden. Bis heute steht Tschernobyl für die größte Katastrophe in der Geschichte der Kernenergie-Nutzung. Am 26. April 1986 passiert der absolute Super:GAU. Ein Reaktorblock explodiert und radioaktiver Staub verbreitet sich in ganz Europa. Bis heute sind die Regionen um das Kernkraftwerk unbewohnbar und Menschen ebenso wie die Natur kämpfen mit den Spätfolgen.

Autor: MBR