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Tipps für mehr Umweltschutz im Alltag

14. 07. 2016

Viele Verbraucher würden gerne mehr für die Umwelt tun und ihren alltäglichen Konsum nachhaltiger gestalten. Aber häufig sind ökologisch wertvolle Produkte teurer als Durchschnittswaren. Hinzu kommt auch, dass viele Menschen nicht bereit sind, alle Annehmlichkeiten des Alltags aufzugeben. Lesen Sie hier fünf Ratschläge, wie Sie die Umwelt und Ihre Haushaltskasse schonen können.

Tipp 1: Jalousien und Ventilator statt Klimaanlage

Wenn der Sommer heiß ist, lässt man gerne die Klimaanlage rund um die Uhr laufen. Der Haken dabei: Klimaanlagen verbrauchen sehr viel Energie. Sie sparen Strom, wenn Sie im Sommer tagsüber Jalousien und Rollläden geschlossen halten. So können bis zu 140 Euro pro Jahr eingespart werden. An ganz heißen Tagen sollten Sie besser einen Ventilator verwenden. Zum Vergleich: eine Klimaanlage verbraucht so viel Strom wie 35 Ventilatoren.

Tipp 2: ein Öko-Gastarif schont Umwelt und Geldbeutel

Eine Gasheizung verursacht klimaschädliches Kohlenstoffdioxid, kurz CO2. Es gibt jedoch Gastarife, die den entstandenen Schaden an anderer Stelle wieder ausgleichen. Verbraucher können von einem Wechsel des Gastarifs also doppelt profitieren: Wer noch in der Grundversorgung des örtlichen Anbieters ist, kann mit einem neuen Gastarif im Durchschnitt 646 Euro pro Jahr einsparen. Kunden, die bereits gewechselt haben, können immer noch etwa 425 Euro sparen und dabei etwas für den Umweltschutz tun.

Tipp 3: Brotzeitdose statt Alufolie

Das Leichtmetall Aluminium ist weltweit sehr nachgefragt. Da es aber in der Natur so nicht vorkommt, muss es eigens hergestellt werden. Der Produktionsprozess von Aluminium ist aufwändig und sehr umweltschädlich. Die benötigten Rohstoffe müssen angeliefert werden, es muss viel Energie aufgewendet werden, zudem setzt die Herstellung große Mengen von CO2 frei. Als Verbraucher sollten Sie so oft es geht auf Aluminium verzichten. So ist der Einsatz von Aluminium im Zusammenhang mit Nahrungsmitteln nicht sinnvoll. Vermeiden Sie Alu-Folien und Verpackungen mit hohem Aluminium-Anteil. Umweltfreundlicher und auf Dauer wesentlich preiswerter sind beispielsweise Mehrwegverpackungen wie Dosen und Beutel aus Plastik.

Tipp 4: Umwelt und Haushaltskasse schützen mit Öko-Stromtarif

Alle Verbraucher in Deutschland unterstützen den Ausbau erneuerbarer Energien – so bestimmt es das Gesetz für Erneuerbare Energien. Rund 255 Euro bezahlt ein deutscher Drei-Personen-Haushalt im Jahr dafür. Wenn Sie zu einem Öko-Stromtarif mit Gütesiegel wechseln, können Sie einen noch größeren Beitrag zum Umweltschutz leisten. Der Vergleich zeigt: die Öko-Stromtarife sind im Durchschnitt fast 400 Euro günstiger als die örtliche Grundversorgung.

Tipp 5: Papier

Deutschland steht in der weltweiten Papierherstellung an vierter Stelle, auch der Verbrauch von Papier ist bei uns sehr hoch. Für die Produktion von Papier werden viel Energie und Frischwasser benötigt. Die Digitalisierung trägt dazu bei, dass weniger Papier verbraucht wird. Um Papierverschwendung zu vermeiden, sollten Sie sich vor jedem Ausdruck fragen: Muss ich das wirklich ausdrucken? Sinnvoll ist auch die Funktion des doppelseitigen Drucks, hier kann immerhin die Hälfte des Papiers eingespart werden. Ein weiterer Tipp: Nutzen Sie im privaten Bereich nur Recycling-Papier. Das Papier besteht dann zu 100 Prozent aus Altpapier und nicht aus Holz. Ein guter Anhaltspunkt ist das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“: das Umweltsiegel kennzeichnet in Deutschland Produkte, die besonders klimaschonend hergestellt wurden.

Autor: FN