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Ölkatastrophen

Das Jahr 2010 wird ohnehin als eines der katastrophalsten in Erinnerung bleiben. Erst im Frühjahr hatte sich im Golf von Mexiko eine der schwersten Öl-Katastrophen der Geschichte zugetan.

Drei Monate lang strömten aus einem Leck in dem Bohrloch der Ölplattform Deepwater Horizon rund 800 Millionen Liter Rohöl in das Meer. Bis heute kämpft nie Natur noch mit den Folgen der Katastrophe. Umweltexperten gehen davon aus, dass sich noch bis zu einem Drittel des ausgelaufenen Öls im Golf von Mexico befindet.

Zuvor galt lange Zeit das Schiffsunglück des Tankers Exxon Valdez als größte Öl-Katastrophe. Er war mit 163.000 Tonnen Rohöl beladen und lief am 24. März 1989 vor Alaska auf Grund. Etwa 39.000 Tonnen davon ergossen sich daraufhin in das Meer. Man geht davon aus, dass dadurch in der Folge mindestens 400.000 Vögel und Säugetiere qualvoll starben. Die Küste ist bis heute mit Öl belastet. Die Ursache für diesen Unfall hätte leicht vermieden werden können: Der Kaptain der Exxon Valdez war betrunken.

Autor: MBR